Feder schlägt Schwert

Gute Inhalte im schönen Design schlagen marktschreierische Marketingbuzzwordschlachten. Traurig, dass dieses unbequem lange Wort in der heutigen Zeit überhaupt noch existieren darf. Zu oft ist Werbung zu viel Schwert und zu wenig Feder.

Ein Zwang besteht dafür eigentlich selten. Die meisten Unternehmen haben interessante Geschichten, herausragende Persönlichkeiten und einzigartige Produkte. In der Unternehmenskommunikation bleibt davon häufig dann nur wenig übrig. Alles wird reduziert auf kurze „catchy“ Slogans, die den Kunden dann schon irgendwie vom Kauf überzeugen. Vorzüge des eigenen Produkts im praktischen Einsatz zum Beispiel in Use Cases? Fehlanzeige.

Dabei kann gerade im B2B-Marketing die Orientierung an Kundenproblemen und das Aufgreifen dieser von Seiten des Marketings einen entscheidenden Unterschied machen. Unternehmen haben die Chance, sich als Experte zu positionieren, denn sie kennen die Probleme ihrer Kunden und haben eine Lösung entwickelt. Warum also nicht die Problemlösung und den Kundennutzen in den Fokus stellen. Was macht das Produkt besonders und wie macht es den Kunden besser? Die Geschichte der Produktentwicklung bietet darüber hinaus diverse Ansatzpunkte für die Kommunikation in den unterschiedlichen Formaten – Print wie Online. Oft sind dies interessante Geschichten, die einfach nicht erzählt werden.

Gerade hier zeigen geschicktes Storytelling und Content Marketing ihre Stärken. Dabei stehen Inhalte über Buzzwords und vor allem gute Geschichten im Mittelpunkt. Über soziale Medien lässt sich mit multimedial gestaltetem Content dabei eine solche Geschichte heute sehr leicht erzählen. Man erreicht den Kunden sogar direkt und kann diese Interaktion viel gezielter gestalten als bspw. bei klassischen Print-Formaten. Ein gesunder Mix der Instrumente und Kanäle ist dabei im heutigen Zeitalter der Schlüssel für erfolgreiche Unternehmenskommunikation.

Do it once – but different

Eingebettet in eine klare Content-Strategie lassen sich entstehende Synergien optimal nutzen, indem eine Story als Basis für verschiedene Adaptionen dient. In unterschiedlicher Art und Weise, ausgearbeitet für die verschiedenen Formate, lässt sich so die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Die Formate können dabei variieren, Videos und Bilder können mit Texten in einem multimedialen Mix verwendet werden. Am Ende entstehen so durchgängige Stories mit Mehrwert für den Kunden, die nicht auf die immer gleichen Marketingbuzzwords setzen, sondern Taten und Geschichten in den Mittelpunkt stellen.

Unsere Überzeugung: Nur so gewinnt man heute das Interesse der Zielgruppe. Mehr Feder statt Schwert lautet daher unser Fazit. In einer Welt der Reizüberflutung sind gute Inhalte ein Weg zur Differenzierung und strategischen Positionierung. Tischt der Welt also gute Geschichten auf.

Autor / Quelle: Robin Schiffler
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